Die Gruppe

Gruppenfoto TRAPP

Wesel, 2017

 

 

Grupenfoto 2015

Schermbeck, 2015

 

 

Köpfe 1 gut

Schermbeck, 2012

 

 

Gruppe 2005

Schermbeck, 2005

 

 

Gruppenfoto 2003gut

Beauvais, Frankreich, 2003

 

 

Gruppe 1999

Düsseldorf, 1999

 

 

 

Die Gruppe Nebelhorn

Im Sommer 1995 suchte eine Schülergruppe aus verschiedenen Volkshochschulen einen Raum, um unter Anleitung von Raúl Avellaneda eine „Werkstatt für kreatives Gestalten“ zu eröffnen.

Unter der Bedingung, die Bewohner des Hauses in die Aktivitäten einzubeziehen, bot das `Haus Kilian´ – eine Wohnstätte für Behinderte – einen leerstehenden Keller an, der für ein solches Vorhaben geradezu ideal war.

Schon nach kurzer Zeit stellte sich heraus, daß es sich dabei um mehr als eine lokale Lösung handelte: Hier fanden beide Gruppen – Nichtbehinderte zusammen mit Behinderten – einen Ort, an dem außergewöhnliche zwischenmenschliche Erfahrungen über gemeinsames schöpferisches Arbeiten möglich wurden. In dem so entdeckten `freien Raum´ konnten in gegenseitigem Dialog Träume und Phantasien in künstlerisch überzeugende Methapern verwandelt werden – wirklicher individueller Ausdruck nahm mehr und mehr konkrete „Gestalt“ an.

Die Teilnehmer der Gruppe malten Bilder, bauten Objekte aus unterschiedlichsten Materialien und lernten auf diese Weise, sich gegenseitig anzuregen. In diesem Zusammenhang spielten die behinderten Partner eine entscheidende Rolle: Mit ihren menschlich unkomplizierten und emotionsbetonten Reaktionen brachten sie alle anderen dazu, den bis dahin unbekannten Phänomenen anders oder neu zu begegnen. Von nun an wurde die konventionelle Wahrnehmung der Nichtbehinderten beträchtlich in Frage gestellt.

Es wurde klar, daß das „Behindertsein“ nur als eine andere Möglichkeit von „Sein“, von Denken und Fühlen zu erfahren ist.
Die Gruppe gab sich den Namen Nebelhorn – auch ein Indiz auf ihre individuelle innere und gesellschaftliche Situation.

Nach einem Jahr intensiver täglicher Arbeit wurden die besten Resultate in Form einer Ausstellung zum ersten mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im November 1996 gründete sich ein Verein, um die Arbeit der Gruppe finanziell abzusichern.

Seit September 1997 fand Nebelhorn ein neues „Zuhause“ in der Einrichtung für Nichtsesshafte Menschen, Lühlerheim.
In der weiteren Arbeit mit einer derartig realitätsbezogenen gesellschaftlichen Randgruppe wurden die emotionale Sensibilität und das soziale Bewusstsein aller Teilnehmer erneut herausgefordert und um eine wesentliche Erfahrung bereichert: Durch das Zusammentreffen solch unterschiedlicher Schicksale auf einer ideellen gemeinsamen Ebene konnte die expressive und inhaltliche Intensität der Gestaltungen als Spiegelung humaner Erfahrung noch um ein Vielfaches gesteigert werden.

 

Öffnungszeiten/Ateliergebühren:

Das Atelier ist mittwochs bis donnerstags von 18 bis 22 Uhr, freitags von 18 bis 24 Uhr und samstags von 15 bis 24 Uhr geöffnet.

Die Teilnahme an den Aktivitäten umfaßt die Benutzung der Atelierräume, die Materialien und die künstlerische Anleitung.

Der Beitrag beträgt 51 Euro pro Monat bzw. 10 Euro pro Tag.

 

Bisherige Teilnehmer der Gruppe

Holger Adam, Wolfgang Andrews, Artemia Ampatzoglou, Raúl Avellaneda, Stefan Berkel, Dirk Berte, Christel Bischoff, Wolfgang Bockermann, Kai Bohnsted, Maria Bojert, Peter Bolle, Elisabeth Bromenne, Bernd Bügers, Roy Bosse, Heike Büttner, Bianka Buttstädt, Arthur Dause, Bobbi Carol Davies, Heike Collon, Tom Cramer, Andrea Dahlhaus, Moritz Dahlhaus, Dirk Dembek, Dieter Dröcker, Rita Eren, Angelina Ernst, Bernhard Evers, Marcel Feuersänger, Gabriele Fink-Grothe, Manuel Guntermann, Anneliesel Frädrich, Paul Gawenda, Daniela Goroll, Christiane Goßens, Martin Göbbeler, Werner Gransow, Veronika Grasedieck, Frank Greskamp, Angelika Groß, Martina Grotens, Patrick Haferkamp, Christof Hamacher, Eberhard Handick, Andreas Hans, Jochen Heckermann, Michael Heidermann, Marlis Heike, Dieter Hemmert, Angelo Herrmann, Annemarie Hessling, Julian Hoffmann, Melissa Hopsen, Philipp Horstmann, Petra Horstmann-NeugebauerCarolin Huckenbeck, Sabine Hüfing, Melanie Jacobi, Andreas Jansen, Karin Janssen, Malte Jokiel, Andre Jotzo, Susann Junker, Claudia Kecht, Carsten Kernhofer, Angelika Kettner, Maik Klatt, Andreas Klefken, Ramon Klesch, Elke Klezok, Marie-Jolin Köster, Christoph Krahwinkel, Andre Kroes, Markus Krüger, Frank Kuckuck, Peter Kuchta, Andre Kusmanov, Anette Lampe, Lukas Lankes, Michael Lankes, Heinz Laun, Lemmi, Claudia Lenz, René Lewald, Michael Loewenau, Dirk Lohmann, Doris Lohmann, Mario Mallach, Toni Matchos, Marco Mattes, Simon Michelmann, Günter Moczarski, Christa Mölleken, Christa Möllenbeck, Judith Monzlinger, Luisa Morgenstern, Michael Müller, Thomas Munzert, Karin Mustereit, Dennis Nawrocki, Katharina Neuenhaus, Werner Neugebauer, Stefan Neumaier, Maria Niem, Markus Niem, Hubert Nissing, Willy Nöcker, Karl Heinz Page, Martina Pieper, Norbert Pogemann, Sigfried Probst, Maria Potthast, Bernhard Punsmann, Natalie Rademacher, Imgard Rathmann, Stefan Ravens, Barbara Reck, Elma Reimann, Susi Reimann, Michael Reszkewicz, Elisa Rohde, Rainer Rolle, Florian Rotheuler, Sascha Rumler, Sandra Schachheim, Christian Scheich, Thomas Schillen, Kerstin Schönhoff, Mareike Schulz, Maximilian Schulz, Petra Schulz, Etienne Schulze, Bettina Schürmann, Karin Schwuchow, Roland Seitz, Sascha Seitz, Roland Spiech, Julian Sprenger, Hans Spycker, Danielo Starke, Antje Steingräber, Thekla Steinkamp, Birgit Stifter, Carina Stifter, Pablo Streppelhoff, Angelika Tenbergen, René Tepaß, Claudia Theußen, Hans Tootem, Berthold Underberg, Marcel Valks, Amella van Beek, Cindy van den Boom, Johannes van den Boom, Ingeborg Veelmann, Hille Verweyen, David Veterlein, Michael Vieth, Jacky Wagner, Jürgen Wagner, Sabine Wagner, Jörg Walters, Gundula Warda, Gustav Warda, Thomas Weber, Ulrich Wecking, Mario Werth, Nicole Westbrock, Sandra Wichmann, Lambert Willing, Marcel Wnuk, Michael Zbikowski, Berthold Zeegers, Josef Zoons